"Christsein leben"
Hier sollen nach und nach verschiedene hilfreiche Themen eingestellt werden, die helfen, im Glauben an Jesus Christus zu leben (christliche Ethik).
Ich bin gerne für Tipps offen, wenn euch ein bestimmtes Thema brennend interessiert.
Suchen nach einem Stichwort könnt ihr mit der Suchfunktion der Hompage (oben rechts). Oder ihr schaut unten die Themen einfach durch.
Gutes will ich reden |
| Posted by Rainer Hübner (admin) on 13.03.2007 |
Sechs Bitten, die uns verändern können, wenn wir sie täglich beten:
Herr, vergib mir, wo ich über andere schlecht geredet habe.
Herr, hilf mir zu denken, bevor ich rede, damit ich Gutes sage: das, was dem andern hilft.
Herr, halte mich zurück, dass mein Schweigen ein Segen für andere ist und Vertrauen wachsen lässt.
Herr, gib mir Mut, dass ich dem, der mit mir über andere reden will, das Stoppzeichen hochhalte und ihn bitte, dem Betroffenen es selbst zu sagen.
Herr, mach mich gelassen, dass ich für den bete, von dem ich Negatives höre, und ihn segne.
Herr, schenke mir die Offenheit, die Wahrheit in Liebe dem Betroffenen zu sagen, wenn es nötig ist.
Einige Gedanken und Bibelstellen zum Reden:
Durchs Reden zum Guten helfen
Sprüche 12,25: Sorgen drücken einen Menschen nieder; ein gutes Wort richtet ihn auf.
Sprüche 16,24: Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack und gesund für den Körper.
„Die Zunge im Zaum halten!“
Sprüche 29,20: Kennst du jemanden, der redet, ohne vorher überlegt zu haben? Ich sage dir: Für einen Dummkopf gibt es mehr Hoffnung als für ihn!
Jakobus 1,19: Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.
Meine Worte sagen, was in mir steckt.
Matthäus 15,18-19: Aber böse Worte kommen aus einem bösen Herzen, und sie beschmutzen den Menschen, der sie ausspricht. Aus dem Herzen kommen böse Gedanken, die dann zu Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Lüge und Verleumdung führen.
Nichts ist nur so dahin gesagt!
Matthäus 12,36: Aber das sage ich euch: Am Tag des Gerichts werden die Menschen sich verantworten müssen für jedes unnütze Wort, das sie gesprochen haben.
Die Macht der Zunge
Jakobus 3,1-12: Liebe Brüder! Es sollten sich nicht so viele in der Gemeinde danach drängen, andere belehren zu wollen. Denkt vielmehr daran, dass alle, die Gottes Wort lehren, von ihm nach besonders strengen Maßstäben beurteilt werden.
Und haben wir nicht alle unsere Fehler? Wem es freilich gelingt, nur das zu sagen, was dem anderen hilft und ihm nicht schadet, den kann man als vollkommen bezeichnen. Denn wer seine Zunge beherrscht, der kann auch seinen ganzen Körper beherrschen. So legen wir zum Beispiel den Pferden das Zaumzeug ins Maul und beherrschen sie damit. Und selbst die großen Schiffe, die nur von starken Winden vorangetrieben werden können, lenkt der Steuermann mit einem kleinen Ruder, wohin er will. Genauso ist es mit unserer Zunge. So klein sie auch ist, was kann sie nicht alles anrichten! Ein kleiner Funke setzt einen ganzen Wald in Brand. Mit einem solchen Feuer lässt sich auch die Zunge vergleichen. Sie kann eine ganze Welt voller Ungerechtigkeit und Bosheit sein, die uns und unser Leben vergiftet. Es gibt nichts und niemand, der vor ihrem Höllenfeuer sicher wäre. Die Menschen haben es gelernt, wilde Tiere, Vögel, Schlangen und Fische zu zähmen und unter ihre Gewalt zu bringen. Aber seine Zunge kann kein Mensch zähmen. Ungebändigt und unkontrolliert verbreitet sie ihr tödliches Gift.
Mit unserer Zunge loben wir Gott, unseren Herrn und Vater, und mit derselben Zunge verfluchen wir unsere Mitmenschen, die doch nach Gottes Ebenbild geschaffen sind. Segen und Fluch kommen aus ein und demselben Mund. Aber genau das, meine lieben Brüder, darf es bei euch nicht geben! Fließt denn aus einer Quelle gleichzeitig frisches und ungenießbares Wasser? Kann man Oliven von Feigenbäumen pflücken oder Feigen vom Weinstock? Ebenso wenig kann man aus einem stinkenden Tümpel frisches Wasser schöpfen.
Gib mir die richtigen Worte,
gib mir den richtigen Ton.
Worte, die deutlich für jeden von dir reden.
gib mir genug davon.
Worte, die klären,
Worte, die stören,
wo man vorbei lebt an dir;
Wunden zu finden und sie zu verbinden gib mir die Worte dafür.
Manfred Siebald
Der Inhalt als Flyer zum Download.
Last changed: 13.03.2007 at 12:08
BackComments
Kommentar hinzufügen