"Christsein leben"
Hier sollen nach und nach verschiedene hilfreiche Themen eingestellt werden, die helfen, im Glauben an Jesus Christus zu leben (christliche Ethik).
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Gesetz - Evangelium - Was gilt für mich heute? Was fange ich mit den Geboten an? |
| Posted by Rainer Hübner (admin) on 24.06.2008 |
Die 10 Gebote - Ihre Bedeutung für Christen - und das Evangelium
1. Warum sind die 10 Gebote Kern und Urzelle aller biblischen Gesetzgebung?
2. Wie kann man die Gebote gliedern?
3. Warum gilt das Gesetz, das Gott dem Volk Israel im Bundesschluß am Sinai gegeben hat, auch für uns?
4. In welcher Weise wirkt das Gesetz beim Menschen?
5. Welche Bedeutung hat das Gesetz für den Christen?
6. Welche Gesetze des AT's gelten für Christen, welche nicht mehr?
7. Grundsätzliche Einstufung der Ethik in der Bibel
1. Warum sind die 10 Gebote Kern und Urzelle aller biblischen Gesetzgebung?
- die besondere Stellung am Anfang aller Gesetze
- die unmittelbare Verkündigung von Gott1
- eigenhändig von Gott geschrieben2
- zwei vollständige Überlieferungen mit nur kleinen Veränderungen (2Mo 20; 5Mo 5)
- im AT sind die 10 Gebote ein fester Begriff3
- einzelne Gebote werden in der Bibel häufig aufgezählt4
Die Gebote sind Grundlage aller anderen Gesetze. Die von den Propheten gegebenen Gesetze lassen sich auf die von Gott offenbarten 10 Gebote zurückführen. Die Stellung, die die 10 Gebote in der Bibel haben, verbietet die nur wörtliche Auslegung. Die einzelnen Weisungen sind als Grundsatzentscheidugen zu interpretieren, die über die wörtliche Bedeutung hinausragt.
2. Wie kann man die Gebote gliedern?
Vgl. Blatt „Die 10 Gebote, eine Übersicht“! Es ist nicht eindeutig, in welcher Weise die Gebote ursprünglich gezählt wurden. Außerdem kann man nur annehmen, welche Gebote auf welcher von den beiden Tafeln gestanden haben.
3. Warum gilt das Gesetz, das Gott dem Volk Israel im Bundesschluß am Sinai gegeben hat, auch für uns?
Das Gesetz im AT ist tatsächlich nur dem Bundesvolk Israel gegeben. Doch die Absicht Gottes mit Israels Erwählung geht von Anfang an über Israel hinaus. "In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden." (1Mo 12,3) Israel ist Gottes Eigentumsvolk vor allen Völkern (2Mo 19,5), es soll einen priesterlichen Dienst tun. Man kann dies im Sinn der Mission deuten. Doch 5Mo 4,65 zeigt, daß die Heiden auch ohne Bekehrung verstehen, was gut und richtig ist. Die Heiden werden auch nach Maßstäben des Gesetzes gerichtet (3Mo 18,24-306; Amos 1 und 2)
Das Sabbatgebot wurde in 2Mo 20,8 nicht aus der Geschichte Israels begründet, sondern von der Schöpfung her.
Deshalb kann Paulus sagen: Die Heiden, die das Gesetz nicht kennen, tun "von Natur" dennoch, was das Gesetz fordert. Sie sind "sich selbst Gesetz" (Rö 2,14-157). Sie sind sich deshalb selbst Gesetz, weil Gott sie so geschaffen hat, in bestimmten Strukturen und Anlagen, auf eine bestimmte Lebensweise hin.
Gott hat seinen Willen von der Schöpfung her in den Menschen gelegt. Durch die Sünde wurde die Erkenntnis dieses Willens getrübt. Deshalb schreibt Gott seinen Willen in den Geboten fest. Er gebraucht sie, um die Schöpfung gegen den Zerstörungstrieb des Menschen zu erhalten und die Gemeinschaft der Menschen zu schützen.
4. In welcher Weise wirkt das Gesetz beim Menschen?
Melanchthon hat drei Arten des Gebrauchs heraus in seinem theologischen Lehrbuch „Loci“ (1535) festgeschrieben, die wahrscheinlich auf Luther zurückgehen:
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Der zivile Gebrauch: Die Gebote sind in das Landesgesetz eingebaut. Sie verhindern das Böse und halten den potentillen Verbrecher zurück (Bild: Gebote als Zaun). Die ersten drei Gebote (reformierte Zählung) kann man aber nicht als Landesgesetz geltend machen. Das würde zur Heuchelei führen. Mit Zwang müßte man den Glauben durchsetzen. Das wäre ein erzwungene Liebe, also gar keine Liebe.8
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Der anklagende Gebrauch: Es soll den Sünder von seiner Sünde überzeugen. Es bereitet damit dem Evangelium den Weg. (Bild: Gebote als Spiegel)9
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Der belehrende Gebrauch: Für den wiedergeborenen Christen werden die Gebote zu Lichtern, die ihm helfen auf dem Weg mit Jesus Christus. (Bild: Lineal, an dem ich die Maßstäbe meines Lebens messe.)10
5. Welche Bedeutung hat das Gesetz für den Christen?
In Jesus Christus ist das Gesetz zu seinem Ende gekommen.11 Und die Liebe ist des Gesetzes Erfüllung.12 Braucht ein Christ, der aus dem Evangelium und dem Geist Gottes heraus lebt, noch das Gesetz?
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Als Heilsweg hat das Gesetz ausgedient. Es wurde sichtbar, dass niemand durch das Halten des Gesetzes vor Gott gerecht werden kann.13
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Die Anklage und Verurteilung durch das Gesetz hat im Evangelium von Jesus Christus ihr Ende gefunden. Christus hat dies auf sich genommen.14
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Weil Gottes Wesen und Wille auch im Gesetz des AT sichtbar wird (natürlich darüber hinaus auch im NT), dient es immer noch dazu Sünde aufzudecken und dadurch auf Christus hin zu erziehen.15 Der Christ ist Sünder und gerecht zugleich.
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Als Anweisung zum (Zusammen-)Leben und Ausdruck des Willen Gottes für das Volk Israel wird es auch uns eine Hilfe, um unsere Beziehung zu Gott und zum Mitmenschen zu leben. Dabei muss es uns bewusst sein, dass z.B. die Bergpredigt über das Gesetz hinaus geht. Außerdem sollten nicht äußere Vorschriften die Motivation fürs Handeln sein, sondern die Liebe und der Glaube an Jesus Christus, den der Heilige Geist wirkt.
Wenn Gottes Wille auch für mich im Gesetz sichtbar wird - können dann alle Gesetze des AT Maßstab für mein Leben sein, z.B. auch die Speisegebote?
6. Welche Gesetze des AT's gelten für Christen, welche nicht mehr?
Jesus hat das atl. Gesetz nicht aufgehoben, sondern seine Gültigkeit bestätigt (Mt 5,17-2016). Wo er das Gesetz aufzuheben scheint, hat er es vielmehr gedeutet. Er führt es auf seine ursprüngliche Bedeutung zurück.17 Und er konzentriert es auf das Wesentliche.18
Auch Paulus hebt das Gesetz nicht auf. Er spricht zwar davon, daß der Christ "frei vom Gesetz" (Rö 7,6) und Christus das Ende des Gesetztes ist (Rö 10,4), meint damit aber nicht das Gesetz als Weisung fürs Leben19, sondern nur seine richtende Anklage.
Grundsätzlich wird also im NT das mosaische Gesetz bejaht. Dennoch verlieren weite Teile der alttestamentlichen Gesetzgebung im Neuen Bund ihre Verbindlichkeit für das Leben der Christen, weil sie geschichtlich an das atl. Bundesvolk gebunden sind.
Darunter fallen die Beschneidung20, die Opfergesetzgebung21 und die Reinheitsgesetzgebung22.
7. Grundsätzliche Einstufung der Ethik in der Bibel
Vergleichbar mit einem Hochzeitskuchen23 kann man drei Schichten der Bibel erkennen:
3. Ebene: Manchmal wird von dem einzelnen verlangt, auf sein natürliches Recht zu verzichten (z.B. Wohnung, Familie,
Eigentum für Äußere Mission oder sonstiger Dienst). Diese Anweisungen können nicht von anderen Ebenen abgeleitet werden, obwohl sie ihnen nicht widersprechen, sondern eher unterstützen.
2. Ebene: Unterschieden zu anderen Religionen und Kulturen. Der Glaube wird vorausgesetzt. Doch kann man diese Unterscheidung nicht immer messerscharf treffen ( z.B. Barmherziger Samariter: schon besonders christlich, doch auch Erhaltung des Lebens).
1.Ebene: Ethik, die das Gute erhält, das Gott geschaffen hat. Auch viele NT- Stellen gehören dazu. Für alle Menschen gegeben.
Quellen:
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Burkardt, Helmut, Christliche Ethik, Unterrichtsaufzeichnungen, 1993-1994
-
Bockmühl Klaus, „Christliche Lebensführung“, Brunnen 1993
-
Steubing, Hans (Hrsg), „Bekenntnisse der Kirche“, Wuppertal 19
Burgthann / Schwarzenbach, 31.7.06
Rainer Hübner
Des Skript als pdf-Datei runterladen (mit kurzer Auslegung der Gebote)
Anmerkungen (Die Bibelstellen sind meist aus der Elberfelder Bibel genommen - oft auch noch unrevidiert):
1(2Mo 20,21: So blieb denn das Volk Von ferne stehen. Mose aber näherte sich dem Dunkel, wo Gott war. 5Mo 5,4.22ff:
Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR auf dem Berg mitten aus dem Feuer mit euch geredet; 22 Diese Worte redete der HERR auf dem Berg zu eurer ganzen Versammlung mitten aus dem Feuer, dem Gewölk und dem Dunkel mit gewaltiger Stimme und fügte nichts hinzu. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir. 23 Und es geschah, als ihr die Stimme mitten aus der Finsternis hörtet, während der Berg im Feuer brannte, da tratet ihr zu mir heran, alle Oberhäupter eurer Stämme und eure Ältesten, 24 und sagtet: Siehe, der HERR, unser Gott, hat uns seine Herrlichkeit und seine Größe sehen lassen, und wir haben seine Stimme mitten aus dem Feuer gehört. An diesem Tag haben wir gesehen, daß Gott mit dem Menschen reden kann und er am Leben bleibt. (5Mo 5,24)
2 Und der HERR sprach zu Mose: Steig zu mir herauf auf den Berg und sei dort, damit ich dir die steinernen Tafeln, das Gesetz und das Gebot gebe, das ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen! (2 Mose 24:12)
3 Und er Verkündigte euch seinen Bund, den zu halten er euch gebot: die zehn Worte. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln. (5Mose 4:13)
4 z.B. Verfluchen und Lügen, Morden, Stehlen und Ehebrechen haben sich ausgebreitet, und Bluttat reiht sich an Bluttat. (Hosea 4:2)
Wie? Stehlen, morden und Ehebruch treiben, falsch schwören, dem Baal Rauchopfer darbringen und anderen Göttern nachlaufen, die ihr nicht kennt! (Jeremia 7:9)
5 So bewahrt und tut sie! Denn das ist eure Weisheit und eure Einsicht in den Augen der Völker, die all diese Ordnungen hören. Und sie werden sagen: Ein wahrhaft weises und Verständiges Volk ist diese große Nation! (5Mose 4:6)
6 24 Macht euch nicht unrein durch all dieses! Denn durch all dieses haben die Nationen sich unrein gemacht, die ich vor euch vertreibe. 25 Und das Land wurde unrein gemacht, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, und das Land spie seine Bewohner aus. 26 Ihr aber, ihr sollt meine Ordnungen und meine Rechtsbestimmungen halten, und ihr sollt nichts tun Von all diesen Greueln, der Einheimische und der Fremde, der in eurer Mitte als Fremder wohnt - 27 denn all diese Greuel haben die Menschen des Landes getan, die Vor euch da waren, und das Land ist unrein gemacht worden, 28 damit das Land euch nicht ausspeit, wenn ihr es unrein macht, ebenso wie es die Nation ausgespien hat, die Vor euch da war: 29 denn jeder, der etwas Von all diesen Greueln tut, -die Seelen, die es tun, sollen ausgerottet werden aus der Mitte ihres Volkes. 30 Und ihr sollt meine Vorschriften halten, damit ihr keine der greulichen Bräuche übt, die Vor euch geübt worden sind. Ihr sollt euch nicht durch sie unrein machen. Ich bin der HERR, euer Gott. (3 Mose 18)
7 Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur dem Gesetz entsprechend handeln, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz. (Römer 2:14) Sie beweisen, daß das Werk des Gesetzes in ihren Herzen geschrieben ist, indem ihr Gewissen mit Zeugnis gibt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen- (Römer 2:15)
8 Paulus schreibt von diesem Sinn der Gebote in 1Ti 1,8-11: 8 Wir wissen aber, daß das Gesetz gut ist, so es jemand recht braucht (LUT) 9 und weiß solches, daß dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern (LUT) 10 den Hurern, den Knabenschändern, den Menschendieben, den Lügnern, den Meineidigen und so etwas mehr der heilsamen Lehre zuwider ist, LUT
9 Jesus gebraucht die Gebote in dieser Weise in Mt 15,19: Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken: Mord, Ehebruch, Hurerei, Dieberei, falsch Zeugnis, Lästerung. (LUT)
10 Paulus wendet sie in Rö 13, 8-10 so an; er sieht das Leben aus der Liebe in einer Beachtung der Gebote: 8* Seid niemand nichts schuldig, als daß ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. (LUT) 9 Denn was da gesagt ist: "Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben; dich soll nichts gelüsten", und so ein anderes Gebot mehr ist, das wird in diesen Worten zusammengefaßt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." (LUT) 10 Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. (LUT)
11 Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit. (Römer 10:4)
12 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. (Römer 13:10)
13 Rö 3,20a: weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann.
14 Rö 8,2 Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.
3 Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch,
4 auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist.
15 Also ist das Gesetz unser Zuchtmeister auf Christus hin geworden, damit wir aus Glauben gerechtfertigt würden. (Galater 3:24)
16 17 Meint nicht, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. 18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde Vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein Von dem Gesetz Vergehen, bis alles geschehen ist. 19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel. 20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit Vorzüglicher ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Reich der Himmel eingehen. (Matthäus 5)
17 Und er spricht zu ihnen: Ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, das Leben zu retten oder zu töten? Sie aber schwiegen. (Markus 3:4) hier: Jesus will den Sabbat wieder als Erinnerung an das lebenschaffende Schöpfungswerk Gottes Verstanden wissen.
Er spricht zu ihnen: Mose hat wegen eurer Herzenshärtigkeit euch gestattet, eure Frauen zu entlassen; Von Anfang an aber ist es nicht so gewesen. (Matthäus 19:8)
18 37 Er aber sprach zu ihm: `Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite aber ist ihm gleich: `Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Matthäus 22)
19 damit die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllt wird in uns, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist wandeln. (Römer 8:4)
20 Für die Freiheit hat Christus uns freigemacht. Steht nun fest und laßt euch nicht wieder durch ein Joch der Sklaverei belasten! 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch, daß Christus euch nichts nützen wird, wenn ihr euch beschneiden laßt. 3 Ich bezeuge aber noch einmal jedem Menschen, der sich beschneiden läßt, daß er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. 4 Ihr seid Von Christus abgetrennt, die ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen. (Galater 5)
21 Denn wenn das Priestertum geändert wird, so findet notwendig auch eine Änderung des Gesetzes statt. (Hebräer 7:12)
11 Christus aber ist gekommen als Hohepriester der zukünftigen Güter und ist durch das größere und Vollkommenere Zelt- das nicht mit Händen gemacht, das heißt nicht Von dieser Schöpfung ist- 12 und nicht mit Blut Von Böcken und Kälbern, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen und hat eine ewige Erlösung erfunden. 13 Denn wenn das Blut Von Böcken und Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf die Unreinen gesprengt, zur Reinheit des Fleisches heiligt, (Hebräer 9)
22 so laßt uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in Voller Gewißheit des Glaubens, die Herzen besprengt und damit gereinigt Vom bösen Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser. (Hebräer 10:22)
Das Gegenbild dazu errettet jetzt auch euch, das ist die Taufe- nicht ein Ablegen der Unreinheit des Fleisches, sondern die Bitte an Gott um ein gutes Gewissen, durch die Auferstehung Jesu Christi. (1 Petrus 3:21)
14 Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, daß nichts an sich selbst gemein ist; nur dem, der etwas für gemein achtet, dem ist es gemein. (Römer 14)
23 aus Bockmühl, S. 39ff
Last changed: 24.06.2008 at 09:30
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