"Christsein leben"
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6 Schlüssel, um einen postmodernen Menschen mit dem Evangelium zu erreichen |
| Posted by Rainer Hübner (admin) on 02.04.2007 |
Thema „Missionarischer Gemeindebau“
6 Schlüssel, um einen postmodernen Menschen mit dem Evangelium zu erreichen
GERD QUADFLIEG
Der Abschied war nicht leicht. Christoph und ich umarmten uns noch einmal. Gut, dass es Telefon und E-Mail gibt. So können wir in den nächsten Jahren fast in ‘Echtzeit’ Kontakt halten, auch über die weite Distanz zwischen Duisburg und Papua-Neuguinea hinweg. Er checkte ein. Ich schaute ihm noch lange nach. Sein buntes Jackett war in der Menge gut zu sehen. Dann bog er rechts ab und verschwand. In einer Stunde würde sein Flugzeug starten.
Ich blieb in Gedanken zurück: Christoph trug das Anliegen der Mission unter unerreichten Völkern schon lange auf seinem Herzen. Nach seiner Bibelschul-Ausbildung investierte er Zeit in ein Sprach- und Kulturtraining. Er musste nicht nur neue Wörter lernen, sondern auch ein neues Denken, neue Verhaltens- und Sichtweisen. Kurzum, er musste sich aus seiner eigenen Geschichte und Prägung lösen, um fremde Menschen mit Gottes guter Nachricht bekannt zu machen. Wie einfach ist dagegen die Mission in Deutschland und Europa. Wir haben die gleiche Kultur, die gleiche Geschichte, die gleiche Denkart, das gleiche Lebensgefühl. Oft auch die gleiche Sprache.
Doch der Schein trügt. Denn der Individualismus hat unsere westliche Kultur als ‘gemeinsame Lebens- und Denkgestaltung’ zerstückelt. Wir haben nicht mehr eine Kultur, sondern viele Kulturen. In unserer Gesellschaft ist fast alles möglich. Jeder wählt, was er will. Das macht die Evangelisation schwieriger. Wir müssen die trügerische Hoffnung begraben, dass wir mit einer Methode die Masse(n) erreichen. Was in Ländern mit fehlender Individualisierung funktioniert, z.B. in der Dritten Welt, wird bei uns dauerhaft nicht greifen. Ebenso werden ‘Strategien der guten alten Zeit’ nicht weiterhelfen. So motivierend die Geschichten aus Erweckungszeiten und -gebieten sind, sie werden dem nicht gerecht, was unsere Kulturen in Europa heute sind: postmodern.
Kennzeichen der Postmoderne und unsere Chancen:
1. Religiöser Supermarkt
Die Moderne war bestimmt von der Aufklärung und einem wachsenden Selbstvertrauen des Menschen. Ein großer Optimismus trug die Gesellschaft in allen Bereichen: Die Technik entwickelte sich immer schneller und erleichterte den Alltag. Die Wissenschaft machte riesige Fortschritte und versprach objektive und beweisbare (= rationale) Antworten auf die grossen Fragen der Menschheit: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wie sollen wir leben? Doch diese Euphorie zerbrach u.a. an der Erfahrung der beiden Weltkriege, der Umweltzerstörung, dem Zusammenbruch der politischen und gesellschaftlichen Utopien. Die Realität, die Tatsache einer gefallenen Welt holte die Menschen wieder auf den Boden zurück.
Heute sind die alten Fragen wieder da. Aber freuen wir uns nicht zu früh, denn die Postmoderne (das Zeitalter nach der Moderne) sucht die Antworten nicht mehr im Christentum. Man öffnet sich stattdessen für alles, was religiös oder nur spirituell ist. Alles wird angeboten und findet Anhänger, von Astrologie bis Zenbuddhismus. Der deutsche Philosoph Jürgen Habermas spricht deshalb von der Gegenwart als einer «postsäkularen Gesellschaft», in der Religion nicht mehr «schlechthin irrational» ist.
Unsere Chance: offensives Glaubenszeugnis
Heute darf man wieder glauben und beten. In Talkshows bekennen sich Politiker, Sportler und andere wichtige Persönlichkeiten dazu, dass sie «an etwas Höheres» glauben und daraus Kraft schöpfen. Wenn wir von unserem Glauben und unseren Erfahrungen reden, wird das Gespräch nicht mehr abgebrochen. Insofern sind wir wieder in der Gesellschaft angekommen. Aber Vorsicht: Wir dürfen nur nicht behaupten, Jesus sei der einzige Weg zu Gott. Aber dazu später.
2. Ich will – und zwar gleich
Der Individualismus verehrt zwei Dogmen: ‘Ich’ und ‘Heute’. Die erste Verpflichtung hat man sich selbst gegenüber. «Was bringt mir das?» ist die Standardfrage, die selbst in christlichen Gemeinden vielfach das Programm bestimmt. Das muss nicht heissen, dass die Gesellschaft asozial wird. Aber Nächstenliebe muss Spaß machen. Diakonie als Event. Auch Warten ist spießig. Man will das Leben jetzt und hier. Die Hoffnung auf ewiges Leben bei Gott ist zwar schön, aber man muss darauf warten. Für den Postmodernen ist Religion Diesseitsbefriedigung. Was ihm nicht jetzt – und möglichst sofort – etwas bringt, das rutscht aus seinem Interesse.
Unsere Chancen: lebensnahe Botschaft
Die Menschen haben keine (starken) traditionellen Bindungen mehr. Das Argument «Das macht man nicht!» hat seine Macht verloren. Man lässt sich nichts mehr verbieten, wenn man etwas kennen lernen will. Die Sehnsucht nach einem Leben im Hier und Jetzt öffnet unsere Zeitgenossen für ein aktuelles und lebensnahes Evangelium. Das stellt uns Christen vor neue Herausforderungen: Ist unser Glaube alltagstauglich? Leben wir eine frische Gemeinschaft mit Jesus? Sehen die Menschen, dass unser Alltag in Ehe, Familie, Beruf und Freizeit durch Jesus und sein Wort positiv und attraktiv gestaltet wird?
3. Ziellos unterwegs
Man darf heute alles glauben. Aber nur für sich. Sobald man seinen Glauben als ‘heilsnotwendig’ für andere erklärt – «ohne Jesus gehst du ewig verloren» –, ist man intolerant und verstößt gegen die guten Sitten der Postmoderne. Doch die Toleranz, die alle Glaubensüberzeugungen und Lebensstile als gleich gültig betrachtet, wird gegenüber der Wahrheitsfrage gleichgültig. Dies führt zu einem Verlust an Orientierung im Leben. Wenn ich meine Weltanschauung beliebig (ab)wählen kann, trage ich meine Überzeugung, und nicht sie mich. Gerade in Krisen wird dieses Vakuum spürbar. Ein Postmoderner versteckt dieses Suchen nicht. Manchmal wird es weltanschaulich kaschiert, indem man sagt: «Der Weg ist das Ziel.» Man steht dazu, dass man das künftige Ziel nicht kennt.
Unsere Chancen: für biblische Wahrheit einstehen
In einer Kultur der (verabsolutierten) Toleranz entstehen keine festen Überzeugungen, die dem Leben Halt und Ziel geben. Darum fallen Menschen auf, die feste Überzeugungen haben. Am deutlichsten sieht das ein postmoderner Zeitgenosse, wenn das Leben uns Christen unverständliche Wege führt. Sie erkennen, dass der Glaube an Jesus und das Vertrauen in sein Wort tragfähig ist und sich bewährt. Ebenso interessant sind wir, wenn wir ‘Spaß und Spiel’ eingrenzen und unsere Zeit und Kraft für andere Menschen einsetzen. Christen, die die Frage «Was bringt mir das?» gegen die Frage «Was bringt das anderen?» eintauschen, fallen auf – wenn sie es mit einem fröhlichen Herzen tun! Kurzum: Wer heute überzeugt glaubt und lebt, hat wenig Konkurrenz und ist daher ein interessanter Zeitgenosse.
4. Das Erlebnis zählt
Unsere Erlebnisgesellschaft ist die Frucht des Individualismus. Die Frage nach der Wahrheit ist passé. Der Zeitgeist fragt nicht «Was ist wahr?», sondern «Kann ich dabei etwas erleben?»
Unsere Chancen: von Wundern Gottes sprechen
Jesus lebt. Gestern, heute, morgen, ewig. Wo er ist, da ist die Kraft des Heiligen Geistes nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar. Es werden Menschen verändert. Es geschieht Versöhnung zwischen Feinden. Freude am Herrn. Freude im Leid. Und es geschehen Wunder! Wundersucht – wie in manchen Kreisen üblich – ist sicher ein falscher Weg, der zwar die Erwartung der Erlebnisgesellschaft kurzfristig befriedigt, sich aber mittel- und langfristig als Holzweg herausstellt; er hält nicht, was er verspricht. Andererseits ist Wunderflucht auch keine Alternative. Der Postmoderne fragt mit Recht, wo denn Jesus erkenn- und sichtbar ist. Mutige und verheißungsorientierte Beter sind heute interessante Gesprächspartner.
5. Richtig ist, was funktioniert
In Abwandlung eines Satzes aus der Heilkunde kann man sagen: «Bei wem es klappt, der hat recht.» Die Postmoderne ist theoriemüde. Sie will nicht diskutieren, sie will leben. Und weil Leben nicht leicht ist, sucht man nach funktionsfähigen Lebenskonzepten. Ratgeber-Zeitschriften und -Bücher haben Hochkonjunktur. Meistens kommen sie aus der Ecke der Esoterik oder der Humanistischen Psychologie. Von Christen erwarten sie nichts mehr.
Unsere Chancen: Lebenshilfe aus der Bibel
Überraschen wir unsere Zeitgenossen: Die Bibel ist voll mit praktischen Ratschlägen. Sprechen wir in der Predigt, in Kleingruppen oder Hauskreisen, in Seelsorgeseminaren über Geld, Erziehung, Lernstrategien, Gesundheit, Zeitmanagement, Sex, Angst, Alter, Rentenvorsorge, Patientenverfügung, Erbrecht und andere aktuelle Themen. Klar, dass dabei das Evangelium als Kernkompetenz der Christen und Gemeinden nicht zu kurz kommen darf. Es geht nicht um Lebensberatung anstelle der biblischen Botschaft, sondern als ihre Frucht.
6. Konjunktur der Illusionen
Rund um die Uhr werden wir umworben mit Produkten, die man in den höchsten Tönen lobt. Begleitet von Bildern, die alle aus der virtuellen Welt des Computers kommen: Ein Auto fährt wie ein Surfer über eine mächtige Ozeanwelle; eine Blondine wirbt für Anti-Aging-Creme mit einer Haut, glatt wie ein Kinderpo und ohne die Spur jeder Lebenserfahrung; ein verdreckter Fußboden ist mit dem Wisch des neusten Putzteufels so sauber wie ein Goldbarren in Fort Knox. Alles nur Bluff – und jeder weiß es. Doch am Arbeitsplatz geht es für viele weiter. Man umgibt sich mit Statussymbolen, spricht von Wachstumsprognosen, verspricht der Belegschaft sichere Arbeitsplätze. Am Schluss erweist sich vieles als Flop. Ähnliches erleben wir bei den Versprechungen unserer Politiker. Die große Täuschung wird schon in der Schule trainiert: Wie bewerbe ich mich vorteilhaft? Wie verkaufe ich mich richtig? Und in der Liebe? Nur allzu oft erweisen sich heiße Treueschwüre als heiße Luft.
Unsere Chancen: glaubwürdig handeln
Der Bluff steckt im Zeitgeist, der auch an uns Christen nicht spurlos vorbei geht. Ist unser Reden von Jesus und seinem Handeln wahrhaftig? Versprechen wir nur das, wozu uns das Wort Gottes berechtigt? Sind unsere Gottesdienste Begegnungen mit Gottes realer Gegenwart oder inszenieren wir ein Theaterstück in mehreren Akten? Täuschen wir uns nicht: Der postmoderne Mensch durchschaut das. Anfangs lässt er sich begeistern, er liebt Events, doch dann zieht er seinen Weg weiter auf der Suche nach glaubwürdigem Leben.
Echtheit ist ein seltenes Gut und darum kostbar. Authentisches Leben und Reden ist immer anziehend. Die Moderne fragte: «Ist die Botschaft glaubwürdig?»; die Postmoderne fragt: «Ist der Bote glaubhaft?» Den Menschen sind die grossen Theorien leid. Sie sind dagegen offen für die kleinen Zeichen der Freundschaft. Wenn wir für sie wichtige Beziehungspersonen sind, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie sich irgendwann für unseren Glauben interessieren. Praktizieren wir ein offenes Haus und ein offenes Leben! Reden wir von unseren Niederlagen und Siegen, von unserem Versagen und dem Trost Gottes, von Streit und dem Weg zur Versöhnung. Seien wir biblisch, denn dort finden wir das alles auch.
Praktische Tipps:
1. Einstiegsfragen
Scheuen Sie sich nicht, über Religion zu sprechen. Sie ist wieder im Kommen. Fragen Sie so, dass der Gesprächspartner Ihnen von sich erzählt und Sie ihn kennen lernen:
«Sind Sie ein religiöser Mensch?» Darauf wird er antworten können, denn über Religion denkt der Postmoderne nach. Fragen Sie nicht nach seinem Christsein. Da kennen sich viele nicht aus. Sie sind dann sofort in der Rolle des Unwissenden. Eine Position, in der keiner gerne ist.
«Glauben Sie an Gott?» Lassen Sie anfangs Jesus aus dem Spiel. Bei Gott finden Sie wahrscheinlich eher Gemeinsamkeiten.
«Glauben Sie, dass Religion sinnvoll ist?» Mit solchen Fragen erfahren Sie viel über Ihren neuen Gesprächspartner.
Tabu sind Fragen nach der Schuld des anderen. Das erlebt er als moralisierenden Zeigefinger.
2. Hören Sie gut zu, und beobachten Sie ihn
Gibt er sichere Antworten? Sind seine Aussagen suchend, hoffend, fragend, ablehnend? Wenn Sie spüren, dass ihm das Thema unangenehm ist, wechseln Sie es. Beten Sie für ihn, und bitten Sie Gott, dass er eine bessere Gelegenheit für ein Gespräch über den Glauben schafft. Wenn er dagegen offen, interessiert und suchend ist, haben Sie Mut, und gehen Sie weiter:
3. Fragen nach seiner Nähe zu Jesus
Wie steht Ihr Gesprächspartner zu Jesus? Das können Sie u.a. mit folgender Frage herausfinden: «Was würden Sie Jesus fragen, wenn Sie die Gelegenheit dazu hätten?» In den meisten Fällen kommt nun die Frage nach dem Leid. Weichen Sie ihr nicht aus, sondern antworten Sie ehrlich. Ich antworte in der Regel in drei Schritten:
1. «Ich weiß es nicht.» Diese Antwort ist für einen postmodernen Menschen keine Blamage. Ihm geht es um Ehrlichkeit, und die kann er hier erkennen. Wenn wir den Wissenden spielen, ist das eher abstoßend.
2. Ich erzähle aus meinem Leben, wie ich Leid erfahren habe und wie ich damit im Glauben an Jesus umgegangen bin. Das interessiert meistens sehr.
3. Ich erkläre, dass Gott Leid nicht fremd ist. Aber im Unterschied zu uns setzte er sich dem Leid freiwillig aus. Er suchte es sogar aus Liebe zu uns.
Jetzt bin ich zum ersten Mal beim Kreuz, dem Ort der Liebe Gottes.
4. Die Botschaft der Versöhnung als persönliches Zeugnis
Wie erklärt man einem Sünder, dass er Sünder ist und die Hölle verdient hat, ohne dass er sofort in die Abwehr geht? Ganz einfach, man erzählt von sich, aus seinem eigenen Leben. Berichten Sie über Ihre Schuld, Ihre Phantasien, Ihren Egoismus, Ihre (praktische) Gottlosigkeit. Legen Sie mal für ein paar Minuten alle ‘Heiligkeit’ ab, sie ist sowieso in manchen Fällen nicht mehr als eine Scheinheiligkeit, und beurteilen Sie sich nach Gottes Maßstab. Erzählen Sie, dass Sie das Gericht Gottes verdient haben und Jesus der einzige Weg – für Sie! – zur Versöhnung mit Gott ist.
5. Erzählen Sie, was Sie tun (nicht was Sie glauben)
Der postmoderne Mensch ist Pragmatiker. Darum interessiert ihn, was wir Christen tun und wie wir es tun.
6. Die Botschaft der Bibel als Anspruch Gottes
Wenn unser Freund in uns einen glaubwürdigen Gesprächspartner gefunden hat, wird er irgendwann die Frage stellen «Was glaubst Du eigentlich?» Weil die Botschaft der Bibel dem Gottlosen nicht schmeichelt, frage ich immer zurück: «Willst Du das wirklich wissen?» Antwortet er mit Ja, bin ich von ihm her berechtigt auch das zu sagen, was in der Postmoderne nicht ‘politisch korrekt’ ist, z.B. es gibt nur eine Wahrheit über Gott, nur einen Mittler, nur einen Weg der Rettung, usw. Die Erfahrung zeigt, dass diese Informationen in der Regel zu intensivem Nachdenken führen. Bei vielen endet es mit einem Gebet, in dem sie Jesus als ihren Herrn annehmen.
Ankunft in der Postmoderne
Mein Freund Christoph ist vor einigen Monaten in seiner neuen Heimat angekommen. Die ersten Schritte waren nicht leicht. Alles lief noch unbeholfen. Aber durch Übung geht es täglich in kleinen Schritten besser. Für uns in Europa ist die Postmoderne keine geringere Herausforderung. Nehmen wir sie an! Für jeden Menschen, der Jesus findet, hat es sich gelohnt.
Fragen zur Vertiefung
1. Habe ich Kontakt zu Menschen, denen Jesus noch fremd ist? Bete ich regelmäßig für sie?
2. Halten mich diese Menschen für einen glaubwürdigen Christen? Sprechen diese mich an?
3. Was kann ich tun, um den Kontakt zu vertiefen und selbst transparenter zu sein?
Autor
Gerd Quadflieg, 1976 bis 1980 Ausbildung auf St. Chrischona, Dienstorte in Lich, Mainz und Wörrstadt. Von 1996 bis 2002 Gemeindeberater im Chrischona-
Gemeinschaftswerk, seit August 2002 Gemeindeaufbau in einer Brüdergemeinde in Duisburg. Verheiratet mit Cornelia, 3 Söhne (22, 19, 16).
Kontakt
gerd(dot)quadflieg(at)purleben(dot)de
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Last changed: 02.04.2007 at 23:16
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