Hallo liebe Mitarbeiter der Kinder- und Jugendarbeit,

 

über die bisherige Mitarbeiterbegleitung hat sich in den letzten Monaten ein „Projektteam“ aus den Mitarbeitern des Mitarbeiterbegleitungsteams (MBT / Gaby Blos, Gabi Böck, Rainer Hübner, Anne Wagner) und Leuten aus dem Jugendbund (Jubu / Matthias Hiesinger, Kathrin+Uwe Moosburger, Stefan Rupprecht) Gedanken gemacht.

 

Am Sonntag, 8. Juni, haben wir Euch vorgestellt, was wir gerne ändern würden und was wir uns erhoffen.

Hier erhaltet Ihr nun eine Zusammenfassung, um Euch Gedanken darüber machen zu können.

 

Bitte gebt uns Rückmeldung, was Ihr davon haltet! Meldet Euch bei Fragen!

Und ganz wichtig: Gebt Eure Vorschläge ab (siehe Punkt 5)!

 

Schöne Grüße und Gott befohlen!

 

Euer Projektteam

 

 

Hier die F.A.Q.s

 

Übersicht:

 

1.     Warum wurde neu über die Mitarbeiterbegleitung (MB) nachgedacht?. 2

2.     Wie kann die neue MB aussehen?. 2

2.1.       Aufbau. 2

2.2.       Treffen. 3

2.2.1.        Organisatorische Treffen (Mitgliederstunden) 3

2.2.2.        Geistliche Treffen (Weihestunden) 3

2.3.       Basis. 3

2.3.1.        Bekenntnis. 3

2.3.2.        Grundsätze. 3

2.4.       Mitgliedschaft 3

3.     Vorteile der neuen MB. 4

4.     Wie kann das Ganze praktisch werden?. 4

5.     Schluss + Bitte

 

. 5

1.      Warum wurde neu über die Mitarbeiterbegleitung (MB) nachgedacht?

Wie war die MB ursprünglich gedacht?

Vielfältige Unterstützung in der Mitarbeit durch

è     Einen Ansprechpartner

è     Regelmäßige Treffen (in großer Runde und in kleinen Runden der einzelnen Mitarbeitsbereiche)

 

Was waren die Auslöser fürs Nachdenken?

Das MBT wurde einerseits von den Mitarbeitern selten bei Fragen und in Schwierigkeiten einbezogen. Auf der anderen Seite kamen die guten Ideen des MBTs selten bei den Mitarbeitern an. Gründe dafür waren, dass es zwischen dem MBT und den Mitarbeitern oft kaum „natürliche“ Beziehungen gab, da man kaum Schnittstellen (wie Abendgottesdienst AGO, Jubu oder einfach Freundschaften untereinander) hatte, um sich auszutauschen.

 

Im Jubu haben wir gleichzeitig gemerkt, dass Fragen aus der Mitarbeit, Terminabsprachen, etc oft unbürokratisch und schnell im Rahmen des Jubus geklärt wurden.

Dazu muss man den Aufbau des Jubus verstehen. Hier ein kleiner Exkurs:

  • Mitarbeit ist in vielen Bereichen möglich (z.B. Kochteam)
  • Wer sich verbindlich hinter den Jubu stellen will und die Arbeit und Entscheidungen mittragen will, kann Mitglied werden. Als Mitglied trifft man sich neben dem normalen Jubu mit den Mitgliedern in Mitgliederstunden, um organisatorische Dinge rund um den Jubu zu klären und in den Weihestunden, um geistlich durch Andacht, Austausch und Gebet aufzutanken. In beiden Treffen wird neben den Jubu-Angelegenheiten auch über Aktuelles aus den einzelnen Mitarbeitsbereichen gesprochen, in welchen die Mitglieder neben Ihrer Jubu-Mitarbeit stehen.

Die dem MBT fehlenden Beziehungen zu den Mitarbeitern hatten wir also untereinander, weil wir über den Jubu, die Treffen oder über persönliche Freundschaften viele Schnittstellen zum Austauschen hatten.

 

Vom Jubu aus haben wir gemerkt, wie gut es ist,

  • wenn man voneinander weiß, sich austauschen kann, verstanden wird und füreinander beten kann
  • wenn man nicht nur den eigenen Kreis sieht, sondern sich eingebunden weiß in eine größere Sache, in der alle am selben Ziel arbeiten
  • wenn man erinnert wird, wofür man sich Woche für Woche vorbereitet und abmüht
  • wenn man selber auftanken kann, aber auch mal herausgefordert wird, über sich selber nachzudenken
  • wenn man jemanden hat, an den man sich wenden kann, wenn man nicht weiter weiß
  • wenn man ermutigt wird, neue Schritte zu gehen …

Wir haben gemerkt, dass wir das nicht für uns Mitglieder im Jubu allein behalten wollen, sondern dass wir uns das für alle Mitarbeiter wünschen würden. Aus diesem Grund kamen wir vom Jubu auf das MBT zu und haben darum gebeten, neu über die MB nachzudenken.

2.      Wie kann die neue MB aussehen?

Wir haben mehrere Ideen durchgespielt, fanden das Modell „Jubu“ allerdings praktisch und hilfreich. Der Jubu gehört dem Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) an, der vier wesentliche Elemente für eine solche Arbeit vorsieht:

2.1.           Aufbau

Es gibt wie bei der bisherigen MB ein Leitungsteam, auch Vorstand genannt. Der Vorstand trifft sich etwa alle zwei Monate. Jeder im Vorstand hat eine spezielle Funktion:

- Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender

Kassier, Schriftführer

Vertreter der landeskirchlichen Gemeinschaft

- Beisitzer *)

Zusammensetzung des Vorstandes

*) Das Entscheidende sind die Beisitzer. Das ist je ein Mitarbeiter aus jedem Mitarbeitsbereich (Kinder, Mädelsjungschar, Bubenjungschar, Teens, Jugend), der den Kontakt zu den Kreisen aus seinem Bereich hält und Informationen aus dem Vorstand in die Kreise bzw. aus den Kreisen in den Vorstand trägt. Der Vorstand hat so einen guten Überblick über die ganze Arbeit und die Mitarbeiter erhalten zuverlässig alle wichtigen Informationen aus dem Vorstand. Der Kontakt der Beisitzer mit Ihrem Bereich kann in vielfältiger Weise geschehen: per Mail, telefonisch, persönlich, … - wie es am Besten funktioniert.

 

 

2.2.           Treffen

Es gibt Treffen, bei welchen alle Mitarbeiter zusammenkommen, informiert werden, sich austauschen können

2.2.1.        Organisatorische Treffen (Mitgliederstunden)

Ca. 2 x im Jahr lädt der Vorstand zu organisatorischen Treffen ein, bei denen man einen Überblick über die ganze Kinder- und Jugendarbeit erhält. Aktionen, Termine, Informationen stehen hier im Vordergrund.

2.2.2.        Geistliche Treffen (Weihestunden)

Ca. 4 im Jahr lädt der Vorstand zu geistlichen Treffen ein, bei denen man eine Andacht hört und persönlich auftanken kann. Anschließend setzt man sich mit den anderen Mitarbeitern seines Bereiches zusammen und kann sich austauschen, wie es einem persönlich geht (in der Mitarbeit und/oder privat) und wie es in der Gruppe läuft. Im Anschluss kann man füreinander und für die Arbeit beten. Auftanken, Miteinander, Austausch, Gebet stehen hier im Vordergrund.

2.3.           Basis

Wir treffen uns jede Woche mit den Kindern und Jugendlichen, um sie zum Glauben an Jesus einzuladen und ihnen zu helfen, diesen Glauben im Alltag zu leben. Eine kurze Zusammenfassung unserer Glaubensinhalte und der Auswirkungen auf unsere Mitarbeit, wurden vom EC bereits gut formuliert. Diese zwei Zusammenfassungen können  im Gespräch mit Eltern, Freunden und neuen Mitarbeitern sehr hilfreich sein.

2.3.1.        Bekenntnis

Man kennt es aus der Kirche – das Glaubensbekenntnis, das den Glauben auf den Punkt bringt. Hier in etwas neueren Worten:


Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist mein Erlöser und Herr. Er hat mir meine Schuld vergeben und durch den Heiligen Geist ewiges Leben geschenkt. Er hat mich als sein Eigentum angenommen und in seine Gemeinde gestellt. Ich freue mich über die Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Deshalb will ich mein ganzes Leben nach seinem Willen ausrichten und meine Gaben für ihn einsetzen. Ich will treu die Bibel lesen und beten. In meiner Jugendarbeit will ich nach den EC-Grundsätzen verantwortlich mitarbeiten. Ich will am Leben und Dienst meiner Gemeinschaft oder Gemeinde teilnehmen. Mit meinem Leben will ich anderen Menschen den Weg zu Jesus Christus zeigen.

Aus eigener Kraft kann ich das nicht. Ich vertraue auf Jesus Christus. Alles zur Ehre meines Herrn

2.3.2.        Grundsätze

Praktische Mitarbeiter-Leitlinien, die uns trotz verschiedener Mitarbeitsbereichen verbinden:

1. Entschieden für Jesus Christus
= Ich kann das Bekenntnis (s.o.) persönlich mitsprechen, leben und bekennen - in der Mitarbeit und in meinem Alltag.


2. Verbindliche Zugehörigkeit zur örtlichen Gemeinde
= Ich bin kein Einzelkämpfer, sondern habe einen Ort, an dem ich aktiv in Gemeinschaft leben und mitarbeiten kann. Sei es in der LKG, im Jubu, in der Kirchengemeinde.


3. Sendung in die Welt
= Ich helfe im Alltag den Menschen um mich her, die Jesus mir zeigt – mit Wort und Tat, geistlich und praktisch.

4. Verbundenheit mit allen Gliedern der Gemeinde Jesu Christi
= Ich weiß mich über meinen Kreis, meine Gemeinde hinaus mit Jesu Leuten weltweit verbunden.

2.4.           Mitgliedschaft

Warum?

Warum ist jemand Mitglied im Fußballverein? Warum meldet sich jemand zur Mitgliedschaft im  Tierheim-Verein an?  Um aktiv mitspielen, teilnehmen, mitbestimmen zu können. Um hinter der Organisation zu stehen und sie zu unterstützen. Um von der Organisation unterstützt und gefördert zu werden.

 

Das sind auch unsere Gedanken: Wir erhoffen uns durch die Mitgliedschaft vieler Mitarbeiter, dass sie

sich aktiv einbringen und mit entscheiden, dass sie hinter der ganzen Arbeit stehen und dass sie im

Gegenzug nach Kräften gefördert und unterstützt werden.

Mitgliedschaft bedeutet ganz praktisch, dass ich Ja sagen kann zum Bekenntnis und den Grundsätzen

und dass ich bei den Treffen verbindlich dabei bin und mitentscheide. (Auch Nichtmitglieder sind zu den Treffen herzlich eingeladen. Doch Abstimmungen, Wahlen, etc sind Mitgliedern vorbehalten.)

                 

Wie?         

Wir erhoffen uns, dass der Leiter / Hauptansprechpartner Eures Mitarbeiterkreises Mitglied ist oder wird, so kann er bei wichtigen Fragen entsprechend der Meinung Eures Teams entscheiden. Mehr Gewicht habt Ihr, wenn alle bewährten Mitarbeiter Eures Teams Mitglieder wären, was wir uns eigentlich auch erhoffen. So könnte eine starke, engagierte Mitarbeits- und Entscheidungsstruktur auf breiter Basis entstehen. 

 

Wo?

Im EC  (ab 14 Jahre möglich) oder in der LKG (für nicht mehr ganz so junge Mitarbeiter J).

(Weitere Infos dazu: www.ec-jugend.de / www.lkg-bayern.de)

                      

Hinweis:

Beim EC gibt es einen Mitgliedsbeitrag, der dazu verwendet wird, die Kinder- und Jugendarbeit des ECs deutschland- und weltweit zu unterstützen. Wir erhalten selber viel Hilfe von diesem Jugendverband, z.B. durch Referenten, Material, Informationen, Rückfragemöglichkeit, etc. Zur Deckung dieser Kosten wird der Beitrag verwendet. Dies sind derzeit 37 Euro im Jahr (steuerlich absetzbar).

!!!    Falls es jemandem wegen des Beitrages nicht möglich wäre, Mitglied zu werden,

      der soll sich an uns wenden. Das soll kein Hinderungsgrund sein!                            !!!

3.      Vorteile  der neuen MB

  • Gute Kontakte (zwischen Mitarbeitern und Vorstand über Beisitzer, die direkt aus der Mitarbeit  kommen. Viele Schnittstellen (AGO, Jubu, Mitglieder-/Weihestunde)
  • Verbundenheit mit anderen Kreisen (Blick für die ganze Arbeit, Verbundenheit untereinander, kein Einzelkämpfertum, gute Übergänge/Kontakte der Gruppen)
  • Austausch, Verständnis und Gebet von und mit anderen Mitarbeitern
  • Bessere Koordination größerer Veranstaltungen, die mehrere Gruppen betrifft (z.B. Jungscharzeltlager) 
  • Ermutigung in der Mitarbeit, geistliches Wachstum (z.B. in Weihestunden)
  • Praktische Tipps für Eure Arbeit / aus der Arbeit
  • Hintergrund-Infos (z.B. Recht, Finanzen, Versicherung, Zuschüsse, Freizeithäusersuche, etc)
  • Arbeit wird abgenommen(z.B. Jahresplanung, etc)
  • Unterstützung (z.B. Schulungen, Material- und  Andacht-Tipps, Finanzen, Beantragen von Zuschüssen…)
  • Hilfe bei der Mitarbeiter-Suche
  • Gebet für Euch!

 

PS:            Einiges passiert jetzt auch schon – einfach weil es Mitarbeiter gibt, denen das wichtig ist. Wir hoffen durch die neue Struktur, dass solche Dinge z.B. bei einem Wechsel / Ausscheiden dieser Mitarbeiter nicht wegfällt, sondern durch die Struktur weitergeführt und nicht vergessen wird.

4.      Wie kann das Ganze praktisch werden?

Wichtig ist uns:

Wir wollen nicht Mehraufwand schaffen, sondern ein Modell, das Euch im Mitarbeiteralltag unterstützt und hilft. Wir würden gern den Schritt wagen und das Ganze neu strukturieren – was im ersten Schritt eine Menge Aufwand für uns bedeutet. Sollten wir aber merken, dass trotz des Aufwandes letztlich nicht viel bei Euch ankommt, wollen und müssen wir umdrehen und unser Vorhaben verändern.

 

Wir würden es gern wagen und probieren – aber das geht nur mit Euch zusammen.

 

Wie wird es weitergehen?

Nächste Wochen:        

è     Vorschläge für Vorstand + Beisitzer

è     Weitertragen der Infos in Euer Mitarbeiterteam, Austausch darüber

è     Besuche der einzelnen Mitarbeiterteams durch Leute des Projektteams (Vorstellung der neuen Struktur / Rückmeldung einholen / Fragen klären / Anfrage, ob Ihr den Weg mit uns wagen würdet)

è     Anfrage der vorgeschlagenen Personen

è     Aufstellung eines vorläufigen Vorstands

 

Nach Sommerferien:

Start der Arbeit des neuen Vorstandes

 

Nach ca. 1 Jahr (September):   

Rückblick:        Wenn es nicht gut war, dann stehen Veränderungen an.

Wenn es gut war, dann wird durch die Mitglieder erstmals offiziell ein Vorstand gewählt.

5.      Schluss + Bitten

Wir würden uns wünschen, Euch mehr in der Mitarbeit zu unterstützen. Im Jubu haben wir erlebt, wie gut es ist, eine Struktur zu haben, wie sie oben beschrieben ist. Wir wollen auf keinen Fall einen Mehraufwand auf die Mitarbeiter legen.

Wir wollen diesen Schritt ins Ungewisse wagen, alles so gut wie möglich vorbereiten, Euch mitnehmen. Deshalb sind auch auf Eure Hilfe angewiesen:

 

-     Bitte gebt uns Rückmeldung, was Ihr von unseren Gedanken und Vorschlägen haltet.

-   Bitte gebt uns per Mail oder persönlich Vorschläge, wen Ihr für den Vorstand / die Beisitzer geeignet halten würdet, von wem Ihr Euch gut vertreten wüsstet.

 

Vorstand                                                                     Beisitzer

·         Vorsitzender:                                                         Kinder:

·         Stellv. Vorsitzender:                                               Mädelsjungschar:

·         Kassier:                                                                Bubenjungschar:

·         Schriftführer:                                                          Teens:

Jugend:

 

Für die Vorschläge findet Ihr unten eine Liste der Mitarbeiter der einzelnen Mitarbeitsbereiche –

einfach, um in den Kopf zu kriegen, wer alles wo mitarbeitet. Gern dürft Ihr aber auch über diese

Mitarbeiterlisten hinaus Leute vorschlagen, die Euch geeignet erscheinen.

 

            Hinweise:         

! Es wär super, wenn Ihr einen Beisitzer Eures Mitarbeitsbereiches vorschlagen könnt. Gern dürft Ihr

  auch darüber hinaus Vorschläge machen, wenn Euch geeignete Personen einfallen.

! Niemand, der vorgeschlagen wird, wird zwangsverpflichtet! Jeder wird angefragt und darf

  entscheiden, ob er ein solches Amt annehmen möchte.

! Die vier zu wählenden Vorstandsfunktionen können übrigens auch von Beisitzern wahrgenommen

  werden (z.B. könnte der Beisitzer der Teens auch gleichzeitig Vorsitzender oder Kassier sein).

            ! Wenn Euch zu einem Bereich niemand einfällt, braucht ihr niemanden vorschlagen.


 

 Hier die F.A.Q.s
 
Powered by Website Baker